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Manchmal glaube ich, ich fahre auf dem falschen Dampfer!


(Beitrag vom 03.04.2011 korrigiert am 16.03.2016)

Metapher - Manchmal glaube ich, ich fahre auf dem falschen Dampfer!

Einsam stehe ich hier am Bug dieses großen Schiffes, lausche in mich und schaue um mich. Backbord und Steuerbord treiben langsam, wie diffuse,mystische Schatten aus der Unterwelt, die mächtigen Eisberge vorbei.


Eisberg

Ich versuche den Namen des Schiffes zu entziffern und beuge mich ganz weit über die Reling TITAN… steht da, glaube ich. Mir wird schwindlig, ich stürze fast ab. Den Rest des Namens sehe ich nicht mehr, da mir der Wind und die Gischt oder etwas anderes die Augen trübt.

Der  Sturm frischt auf, jedes Wort, was ich mir selber sage oder in die Welt hinaus brülle, spuckt er mir knallend zurück ins Gesicht.

Es ist kalt - Und es ist Nacht.

Unten in der Messe sitzen meine Freunde und hören ganz verzückt „Freude, schöner Götterfunken…. „ – Sie sehen und spüren dies alles hier nicht.

Der stolze Kapitän hoch oben im Steuerstand.
Prächtig ist er anzusehen wie er da unbeweglich, gleich einer Statue aus längst vergangenen Tagen steht, in seiner geputzten Uniform mit den goldenen Knöpfen und Emblemen auf der Jacke und den goldenen Streifen auf den Schulterklappen.

Gleichsam, fast monoton, wiederholt er:

Egal was kommt, wir bleiben auf Kurs – Denn wir sind unsinkbar!




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