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Das Wirken der Freimaurerei in der Gesellschaft.


(Beitrag vom 22.02.2018 korrigiert am 28.02.2018)

Meine Gedanken zum möglichen Wirken der Freimaurerei in die moderne Gesellschaft.

Heute möchte ich mich einem Thema widmen, was mich seit vielen Jahren beschäftigt. Und zwar innerhalb und außerhalb unseres Bundes. Dies versuche ich auch immer kritisch und auch selbstkritisch zu gestalten. Ich befinde mich sozusagen auf dem Weg der Suche zu den Wahrheiten - und zwar
meinen Wahrheiten. Und natürlich brauche ich dafür die Menschen, die in meinem Zirkel stehen (Freimaurerisch, die mir nahe sind).

Gestatten Sie mir, dass ich sie auf meine Gedankenreise mitnehme.

Vortrag Gästeabend in der Freimaurerloge

 Zuerst einmal ein wenig Geschichte.

Sehr verkürzt dargestellt, entstand die Freimaurerei aus den alten Bauhütten, die es in jeder größeren Stadt in der Dunklen Zeit im Mittelalter gegeben hat. Deren Blütezeit war etwa vom 11. bis zum 14. Jahrhundert zu finden. Bildung und auch Reisen waren nur dem Klerus sowie dem Adel vorbehalten. Die Verfolgung und Folter angeblicher oder wirklicher Abtrünniger aus den vom Klerus verordneten Glaubensvorstellungen, sowie Hexenverbrennung tobte über unseren Kontinent. Sogenannte Gottesurteile mit oft schrecklichen Auswirkungen auf die betroffenen Menschen waren an der Tagesordnung.

Die meisten anderen Menschen waren Leibeigene und vor allem durften sie sich nicht ohne Erlaubnis der Landesfürsten außerhalb deren Hoheitsgebiete bewegen.
Für eine kleinere Gruppe, der Bauzünfte und hier besonders der Steinmetzzunft, trafen diese Einschränkungen jedoch nicht zu. Klerus und Adel waren von deren Wissen um die Baukunst abhängig. Sie wollten natürlich prachtvolle Burgen, Schlösser, Kirchen und wehrhafte befestigte Städte aus Stein haben. Also musste man um diese Menschen werben. Man gestattete ihnen eine eigene Gerichtsbarkeit, die Unantastbarkeit ihrer Bauhütten sowie Reisefreiheit.

Die Bauhütten übernahm neben Planung und Errichtung der entsprechenden Bauten auch sämtliche dazu gehörigen logistischen und technischen Aufgaben. Die Bauhütten waren auch ein Ort der Ausbildung und Weiterbildung der Handwerker. Es galt eine “Hüttenordnung” und sie unterlagen, wie auch die Zünfte und Gilden, einer eigenen Gerichtsbarkeit.

Was dies in dieser Zeit bedeutet haben könnte, können wir uns sicher noch sehr gut vorstellen, denn in den Bauhütten waren Handwerker auf der Wanderschaft immer gern gesehen. Sie brachten von ihren Reisen aus der damals bekannten Welt das Wissen und die Erfahrung um die Baukunst, neue Techniken und natürlich auch das Wissen um gänzlich anderer Dinge mit in diese Bauhütten. Hier wurde sich ausgetauscht, womöglich sogar heftig diskutiert. Damit dieses Wissen nicht nach Außen drang, was bei einer unkontrollierten Verbreitung natürlich zum Verlust der Sonderrechte geführt hätte, hat man sich durch geheime Rituale, wie Zeichen Wort und Griff bei den anklopfenden unbekannten Brüdern versichert, dass sie selbst Mitglieder dieser verschworenen Gemeinschaft waren. Vieles von dem ist heute noch z.B. bei den Zimmerleuten auf der Walz zu beobachten.

Mit Ende des 16. Jahrhunderts verloren die Bauhütten ihre Bedeutung. Ab dem 16. Jahrhundert finden sich Dokumente, die die Vereinnahmung der Bauhütten durch die Zünfte belegte, was dann zum schleichenden Niedergang der Bauhütten führte. Faktisch endet deren Zeit 1731 mit ihrem endgültigen Verbot durch Kaiser Karl den Sechsten, der bereits 1707 den Bauhütten die eigene Gerichtsbarkeit untersagte.

Etwa zur selben Zeit entstanden dann aus den Bauhütten die sogenannte spekulative Freimaurerei der sich neben den realen Bauleuten auch Adlige und Menschen aus dem Großbürgertum anschlossen. Hier sei dann die Spekulation erlaubt, was bewog diese Menschen dazu, sich den Freimaurerbauhütten anzuschließen?

Ich denke, es hatte sich herum gesprochen, dass genau in diesen gedeckten und verschworenen Kreisen über Gott und die Welt (wie man so schön sagt) diskutiert wurde. Man durfte einfach ALLES in Frage stellen, darüber philosophieren und gemeinsam sein eigenes Weltbild aufbauen. Daraus sind sicherlich auch die Gedanken, die dann letztendlich zur Aufklärung, die im Wesentlichen den Grundstein für unsere heute noch gültigen Demokratien und Gesellschaftssysteme prägte, entstanden.

 Um jetzt den Bogen zur Gegenwart zu spannen:

Die Kernaussage in der humanitären Freimaurerei, wie sich AFuAM gern bezeichnet, ist „Wir arbeiten am Tempel der Humanität, die Steine derer wir bedürfen, sind die Menschen“. Was bedeutet dieser aus der alten Bauhüttentradition hergeleitete Metapher?

Als „Tempel der Humanität“ wird eine humane Gesellschaft bezeichnet. Wir müssen uns (die Steine) formen, um diesen wunderbaren, leider bis heute weitestgehend noch utopischen symbolischen Bau zu errichten. Wie ich oben bereits zu den alten Bauhütten anmerkte „Die Bauhütten waren auch ein Ort der Ausbildung und Weiterbildung der Handwerker.“ gilt das natürlich auch heute noch. Da wir aber keine realen Gebäude mehr errichten, beschränken wir uns auf Ausbildung und Weiterbildung am symbolischen Bau, einer humanen Welt.

Das bedeutet für mich eine Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, mit deren Strukturen, um zu versuchen, möglichst nahe an den optimalen symbolischen Bau zu kommen. Somit ist die Freimaurerei für mich Hochpolitisch und sollte ihrer Aufgabe auch in dieser Hinsicht gerecht werden. Sie ist, ähnlich wie die Globalplayer aus Banken, Spekulanten und Konzernen, nur in einem gänzlich anderen Kontext, auch global aufgestellt.

So wie Vorgenannte ihre teilweise auch geheimen, verschwiegenen Netzwerke wie beispielsweise die Bilderberger, die Trilaterale Kommission, die Group of Thirty kurz G30 genannt, oder die Atlantikbrücke haben und sehr effizient zu nutzen wissen, sollten wir das auch mit unserem ebenfalls global organisierten freimaurerischen Netzwerk tun, sonst bleibt die Natur, unsere Erde und letztendlich die Menschheit auf der Strecke. Diese Tendenzen sind bereits weltweit zu beobachten.

 Ein paar Details zu den verschwiegenen Netzwerken der Eliten.

  • ·Die jährlichen und weitestgehend geheim stattfindenden Bilderberg-Konferenzen werden als informelle, nicht-offizielle Treffen von einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Politik, Militär, Hochadel, Medien, Hochschulen und Geheimdiensten, bei denen Gedanken über aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen ausgetauscht werden, bezeichnet. Zum ersten Mal wurde die Konferenz im Mai 1954 auf Einladung von Prinz Bernhard der Niederlande in dem damals ihm gehörenden Hotel de Bilderberg in Oosterbeek in den Niederlanden abgehalten. Aus diesem ersten Tagungsort stammt auch der Name Bilderberger

  • Die Trilaterale Kommission ist eine im Juli 1973 auf Initiative von David Rockefeller bei einer Bilderberg-Konferenz gegründete private, politikberatende Denkfabrik. Diese Kommission ist eine Gesellschaft mit ca. 400 höchst einflussreichen Mitgliedern aus den drei großen internationalen Wirtschaftsblöcken Europa, USA und Japan sowie einigen ausgesuchten Vertretern außerhalb dieser Wirtschaftszonen. Sie generiert ihren Einflussbereich aus den Funktionen und Tätigkeiten ihrer Mitglieder.  

  • Das private, internationale Gremium Group of Thirty 1978 von Geoffrey Bell auf Initiative der Rockefeller-Stiftung gegründet, bestehend aus führenden Personen aus dem Finanzwesen und der Wissenschaft und wird aus Stiftungen, Banken, Unternehmen, Zentralbanken, Fonds sowie Privatpersonen finanziert. Dieses Gremium trifft sich zweimal jährlich und hat als sogenannter Think tank der internationalen Finanzwirtschaft unter Beteiligung vieler aktueller und ehemaliger Notenbankpräsidenten und ranghoher Vertreter anderer Finanzinstitutionen einen großen Einfluss auf die Schaffung der Rahmenbedingungen für die Finanzmärkte.

  • Das Netzwerk und privates Politikberatungsinstitut die Atlantik-Brücke e. V. wurde 1952 als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und militärpolitische Brücke zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland zu schlagen. Zu deren Mitgliedern zählen heute über 500 führende Persönlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft.

Von diesen Netzwerken gibt es noch etliche vergleichbare andere, die nicht vornehmlich den Gesellschaften, sondern eher der Meinungsbildung, der Wirtschaft, oder den Finanzmärkten dienen. Sie sind also, zumindest für mich, als Werkzeuge der Eliten zu bezeichnen. Auch Politiker partizipieren von diesen elitären Kreisen. Es ist ja schon etwas besonderes, da eingeladen zu werden. Danach kennt man sich!

Wir Freimaurer müssen uns dringend mit den Auswirkungen von Industrie 4.0 beschäftigen.

Wir brauchen Visionen für diese Zeit. Es kann nicht sein, dass wir dies weiterhin den Netzwerken aus Wirtschaft und Finanzen überlassen.

Was passiert eigentlich, wenn beispielsweise unsere Automobilindustrie zusammenbricht? Immerhin sind annähernd 70% der Wirtschaft von ihr abhängig. Sie ist eine Schlüsselindustrie in unserem Land.

Das ist unwahrscheinlich denken sie?
Nein, es ist sogar eher wahrscheinlich.

Sei es, weil sie den Anschluss für die Folgeantriebe nach den Verbrennungsmotoren einfach verpasst und anderen überlässt oder sei es nur, weil wir dank hochentwickelter selbstfahrender Autos gar kein eigenes Auto mehr brauchen und unser Fahrzeug einfach über eine App rufen und uns zum Ziel bringen lassen. Eine weitere sehr kurzfristige Möglichkeit wäre ein Protektionismus, wie Donald Trump ihn einführen möchte.

Die Globalisierung der Wirtschaft birgt so viele Gefahren, über die man reden muss.

Unsere Wirtschaft ist total abhängig von Exporten. Brechen die ein, bricht auch unsere Wirtschaft ein. Die Auswirkungen möchte ich gar nicht durchdenken.

Globalisierung heißt auch Ausverkauf ganzer Industriezweige wie wir jüngst mit KUKA, einem großen Hersteller von Industrierobotern als Zukunftstechnologie, gesehen haben. Verlegung von Fertigung in das Ausland in Billiglohnländer oder um einfach neue Märkte zu erschließen, ist ein weiteres Problem.
Sichtbare Lösungen dieser Problematik durch die Politik - Fehlanzeige!

Auch dieser jüngst aufgedeckte Diesel-Betrugsskandal, es ist mir absolut unverständlich, dass diese in der Politik sicher schon längst bekannte Tatsache von eben diesen „Volksvertretern“ dermaßen gedeckt wird. Da werden seit Jahrzehnten Verbraucher arglistig getäuscht, man darf sogar von Betrug reden. Das Gesetz was Sammelklagen wie in anderen Ländern ermöglichen würde, wird durch die Politik bewusst verzögert - vermutlich bis zur Verjährung des Problems.

Was würde man da von einem Rechtsstaat erwarten?
Richtig, Anklage der Verursacher in Persona, möglicherweise sogar der Firmen sowie angemessene Entschädigung der betrogenen Verbraucher.
Betrachtet man das mal aus Sicht des Staates, möchte ich nicht wissen, wie viele Steuern durch diese Betrugsmasche unterschlagen wurden.
Ein ähnlicher Betrugsskandal betrifft nicht nur die Dieselfahrer. Ich selbst fahre einen Mercedes Benziner, der auch ein Drittel mehr Benzin verbraucht als im Prospekt angegeben. Völlig normal wurde mir von Mercedes versichert - man gibt den Verbrauch halt nach den vollkommen irrationalen Richtlinien der entsprechenden Gesetzesvorgaben an. Die wird doch wohl die Lobby der Automobilindustrie den Politikern nicht in die Feder diktiert haben?

Ich habe wirklich das Vertrauen in dieses neoliberale Wirtschaftssystem verloren. Diese Verknüpfung von Wirtschaft und Politik, nutzt das unserer Gesellschaft, nutzt das den Menschen, oder nutzt diese Verknüpfung eher nur den Finanzmärkten? Denn eines ist klar, die Globalplayer sind längst keine Firmen im ursprünglichen Sinn mehr. Ihnen ist es meist egal, was mit ihren Arbeitnehmern passiert. Selbst das Land spielt keine Rolle mehr, man hat seine Produktionsstandorte, Umsatzmärkte und Liefernetze längst global organisiert.
Was früher eine Markenzeichen unserer Wirtschaft war, das Planen in die Zukunft, die Selbstverständlichkeit auch soziale Verantwortung zu übernehmen, ist längst obsolet geworden. Selbst bei den weit verbreiteten GmbHs wird nur noch in 4 Jahreszyklen gedacht - so lange läuft in der Regel der Vertrag des Geschäftsführers. Die wirklichen Globalplayer sind allerdings AG’s. Da zählt nur die jährliche Dividende aus dem Shareholder Value und bei denen ist es den Shareholdern auch egal, in welchem Land und wie die Gewinne gemacht werden.

Es gibt einige Tabuthemen in der Politik. Eines davon ist die Globale Marktwirtschaft. Warum eigentlich?

Chinesische Investoren haben seit 2010 insgesamt 193 deutsche Unternehmen übernommen oder sich an ihnen beteiligt. Wem nutzt das eigentlich außer den Inhabern? Mit dem Verkauf gehen in der Regel auch die Patente in die Hand der Chinesen.

Mit der Globalen Marktwirtschaft entfällt genau das, was unsere Gesellschaft einmal so stark gemacht hat und Vertrauen produzierte.
Die soziale Marktwirtschaft - davon haben sehr viele partizipiert.
Ich will das nicht akzeptieren und Fragen stellen.

  • Wem nutzen die globalen Märkte?
  • Nutzen sie unserer Gesellschaft?
  • Nutzen sie unserer heimischen Wirtschaft oder schaden sie eher?
  • Reicht ein freier Markt innerhalb Europas nicht aus?
  • Ist es richtig, dass chinesische Firmen unsere Unternehmen aus der Schlüsselindustrie wie KUKA aufkaufen dürfen?

Ein Thema scheint mir, gerade im Bezug zu Industrie 4.0 und dem zu erwartenden Einzug hochleistungsfähiger KI-Systeme, auch noch sehr wichtig.

Da wäre da das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE).

Das BGE ist in unserer Politik kein Thema. Einige Menschen in unserer Gesellschaft beschäftigen sich damit. Andere wissen wiederum gar nicht, was das wirklich bedeutet, vor allem verstehen sie den Begriff „Bedingungslos“ offensichtlich nicht.
Immer wieder wird die Finanzierbarkeit eines BGE in angemessener Höhe in Frage gestellt. Nur ist das tatsächlich so?
Wenn beispielsweise ein Roboter oder ein Bankautomat die Arbeit für 4-5 Angestellte übernimmt, warum zahlt der nicht Steuern und Sozialabgaben für diese 4-5 Angestellten? Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird doch durch ihre Arbeit weiterhin erhöht oder zumindest gehalten.

Auch wird immer wieder gesagt, von den 1200,- EUR (das ist eine Zahl die im Raum steht) kann man nicht leben. Ist sicherlich nicht viel aber derjenige darf ja unbegrenzt dazu verdienen oder auch noch seine Rente beziehen. Auch wird das für jeden erwachsenen Bürger unseres Staates gezahlt. Bei einem Paar kommen da schon mal 2400,- EUR plus einem etwa halbierten Betrag je Kind dazu.

Ich habe wirklich sehr viel darüber recherchiert aber nirgendwo valide Zahlen gefunden, die diese Finanzierung rechtfertigen oder negieren. Eigentlich nur unbegründete Behauptungen.
Erst einmal bin Ich allerdings der Meinung, dass das BGE bisher das einzige Modell ist, was ein Lösungsansatz zu den in den nächsten Jahren zu erwartenden massiven Stellenabbau sein dürfte.

Und ja, ich ahne, was passieren könnte. Die hiesigen Unternehmen, die dann über ihre Roboter zur Kasse gebeten werden, könnten dank der globalen Märkte schnell entscheiden, ihre Produktion ins Ausland zu verlegen. Damit wird dann wieder klar, dieses Wirtschaftssystem dient nur dem Profit, weniger der Gesellschaft und hat kaum mehr soziale Komponenten. Ist es vielleicht sogar möglich, der Globalen Marktwirtschaft sowas wie den Kern der Sozialen Marktwirtschaft drüber zu stülpen? Wenn ja, müssten die bekannten Netzwerke und besonders die Staaten zusammenarbeiten.

Da ergeben sich für mich viele Fragen, die ich allein nicht beantworten kann, die mich auch unsicher machen.

Meine erlebte Entwicklung unserer Demokratie.

Demokratie, das hört sich gut an - aber was ist das eigentlich?

Demokratie bezeichnet heute Herrschaftsformen, politische Ordnungen oder politische Systeme, in denen Macht und Regierung vom Volk ausgehen. Dieses wird entweder unmittelbar oder durch Auswahl entscheidungstragender Repräsentanten an allen Entscheidungen, die die Allgemeinheit verbindlich betreffen, beteiligt. In demokratischen Staaten und politischen Systemen geht die Regierung durch politische Wahlen aus dem Volk hervor. Typische Merkmale einer modernen Demokratie sind freie Wahlen, das Mehrheits- oder Konsensprinzip, Minderheitenschutz, die Akzeptanz einer politischen Opposition, Gewaltenteilung, Verfassungsmäßigkeit, Schutz der Grundrechte, Schutz der Bürgerrechte und Achtung der Menschenrechte. Da die Herrschaft durch die Allgemeinheit ausgeübt wird, sind Meinungs- und Pressefreiheit zur politischen Willensbildung unerlässlich. Viele der existierenden Demokratien sind außerdem Republiken. (aus Wikipedia)

Für mich war dieser Absatz bis Anfang der 90’er Jahre nie strittig. Das veränderte sich erst, als ich bemerkte, wie sich die damalige Regierung einfach über den Grundgesetz-Artikel 146 hinwegsetzte und bis heute hinwegsetzt. Sie gaben uns niemals eine Chance, darüber abzustimmen, wie unsere Staatsform nach der Wiedervereinigung auszusehen hat. Auch, wie in anderen Nachbarländern üblich und praktiziert, eine Volksabstimmung, z.B. zum Lissabonner Vertrag - bei uns Fehlanzeige. Wir kennen keine Volksabstimmungen auf Bundesebene. Offensichtlich traut man uns das nicht zu oder man fürchtet Machtverlust.

“....Macht und Regierung vom Volk ausgehen....“, wie oben aus dem Wikipediaartikel entnommen, ist das tatsächlich so? Wie sieht die Umsetzung heute aus?
Es gibt eine Auswahl von Parteien unter denen man alle 4-5 Jahre eine auswählen darf. Man traut deren Wahlversprechen, verlässt sich darauf, dass sie auch umgesetzt werden, jedoch was passiert dann nach der Wahl?

Meistens müssen Koalitionen gebildet werden um Mehrheitsfähig zu werden, wie auch gerade in jüngster Zeit - Minderheitsregierungen gelten bei unseren Politikern nicht als opportun, sie sind in ihren Augen unnütz. Die Partei hat keine Macht mehr. Für jede Frage müssen Mehrheiten im Parlament gefunden werden - für mich eigentlich eine Selbstverständlichkeit und ein Zeichen von gelebter Demokratie.

Ein anderer Punkt, der eindeutig wie in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern gegen die Verfassung verstößt, ist der Fraktionszwang. Er verstößt gegen das Prinzip des freien Mandats. In Deutschland besagt das Grundgesetz in Artikel 38 Absatz 1 Satz 2, dass Abgeordnete an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen sind. Leider ist es heute geübte Praxis, sich gegen diesen Artikel zu stellen, denn es drohen Sanktionen der Parteispitze. Sie könnte und wird bei einer Wiederwahl diesen „Abweichler“ nicht mehr unterstützen.
Dies bedeutet meist das politische Ende. Und wer kann das in Zeiten der Berufspolitiker eigentlich noch verkraften?

Für mich hat diese Vorgehensweise einen sehr bitteren Beigeschmack. Lobbyisten, wie sie in Mengen in die Parlamente ein und aus gehen,teilweise sogar die Gesetze mit formulieren, brauchen sich nicht mehr mit allen Abgeordneten zu beschäftigen, es genügt die passende Auswahl. So ist nach meiner Meinung unsere Demokratie längst zu einer durch Lobbyisten gesteuerten Parteienoligarchie verkommen.

Sehr schön konnte man das bei der Agenda 2010 mit den Hart4-Gestzen und anderen Ungerechtigkeiten sehen. Eine ehemals sehr stolze Arbeiterpartei setzte diesen größten Sozialabbau in der Geschichte unserer Republik kurzerhand um - Niemals mit Wählerauftrag. Noch heute leiden viele Menschen darunter. Die Initiatoren dieser Aktion sind heute wohl bestens versorgt.

Neuestes Beispiel ist die einsam im Kanzleramt beschlossene Grenzöffnung 2015.

Weit über eine Millionen Menschen strömten vollkommen unkontrolliert über unsere Grenzen. Sie betreten mehr oder weniger berechtigt unter dem Vorwand der Verfolgung als Flüchtling oder Asylanten unser Land und sie stammen hauptsächlich einem uns komplett fremden Kulturkreis mit oft gänzlich anderen Wertvorstellungen. Sicher ist für mich, dass nicht wenige von ihnen eine echte Herausforderung für unsere mühsam errungene Kultur darstellen werden. Die ersten Anzeichen zeigen sich nicht nur in unserem Land, sondern in fast ganz Europa. Diese Vorgehensweise hat unser Land gespalten wie es sich für mich noch nie zuvor ähnlich dramatisch dargestellt hat. Niemand hat die Bevölkerung gefragt, ob sie das wollen. Aber man hat Zeichen der Aufforderung, ja sogar der Einladung nach Außen geschickt.

Und noch schlimmer - alle Kritiker dieser Vorgehensweise wurden sehr schnell diffamiert und mindestens als Rechtspopulisten, Wutbürger, besorgte Bürger, wenn nicht gar als Nazis bezeichnet. Auf der anderen Seite stehen die Gutmenschen und Realitätsverweigerer. Die Spaltung unserer Gesellschaft ist vollzogen. Die AfD setzte sich durch und auf einmal war jeder deren Wähler sofort in dieses Raster gesteckt, obwohl sicherlich sehr viele von ihnen reine Protestwähler waren - was natürlich auch nicht richtig sein mag. Man kann zu dieser Partei stehen, wie man will und es gibt ja auch tatsächlich etliche sehr begründete Kritikpunkte, aber sie ist erst einmal demokratisch aufgestellt. Was rechtfertigt die anderen Parteien dazu, sie im Parlament zu boykottieren und vor allem, deren Wähler zu diffamieren?

Wäre es nicht besser, sich als eine der etablierten Parteien mal die Frage zu stellen, wieso hat diese Partei eigentlich in so kurzer Zeit einen so immensen Stimmenzuwachs zu verzeichnen? Nach neuesten Schätzungen ist sie sogar an der Schwelle eine der beiden ehemaligen Volksparteien zu überholen.

Ich denke, eine Demokratie braucht kritische Menschen, die in der Lage sind, sich mit gegenteiligen Meinungen sachlich und in Respekt auseinander zu setzen.

Ja, ich weiß, gerade die Flüchtlingsthematik ist eine Themenfeld, was uns als Freimaurer sicherlich besonders betrifft. Wir sehen uns der Toleranz und der Humanität verpflichtet. Betrachtet man auch diese wunderbare Sinfonie „Ode An die Freude“ auch unter „Freude schöner Götterfunken“ bekannt, von Ludwig van Beethoven (Musik) und Friedrich Schiller (Text) in der es heißt „Alle Menschen werden Brüder“ und wenn man zudem noch weiß, dass Friedrich Schiller sein ursprüngliches Gedicht „Ode An die Freude“ 1785 für die Tafel der Freimaurerloge „Zu den drei Schwertern“ in Dresden geschrieben hat, wird klar, dass dies ein sehr strittiges Thema in den Freimaurerlogen sein dürfte.

Nichtsdestotrotz haben wir aber unsere, auch mit sehr viel Blut und schrecklichen Irrtümern, über Jahrhunderte, womöglich sogar Jahrtausende errungene Kultur, für unsere Kinder und Enkel zu erhalten. Die Früchte der Aufklärung dürfen einfach nicht aufgegeben werden. Dafür wurde zu viel Schweiß, Blut und Tränen geopfert. Hinzu kommt natürlich auch, dass es sicherlich viele berechtigt hier Schutz suchende Menschen, die sich integrieren wollen und das auch mit aller Kraft versuchen, gibt. Womöglich gibt es unter ihnen sogar welche, die vor diesen religiösen Ereiferen geflohen sind. Wir haben bereits an Beispielen (wie Iran und Türkei) gesehen, wie ganze, vormals weitestgehend moderne und säkulare Gesellschaften, sehr schnell in religiösem Fundamentalismus untergehen und Menschen wieder unterdrückt und verfolgt werden. Heute müssen die Frauen im Iran wieder dafür kämpfen, dass sie ihre Kopftücher ablegen dürfen.

Wie schaffen wir eine ähnliche Entwicklung zu verhindern? - Dies ist eine Frage, die mich jetzt schon ein paar Jahre beschäftigt und von der ich erwarte, dass sie ohne Vorurteile und ohne Verurteilungen auf Augenhöhe in den Logen ergebnisoffen diskutiert wird. In unserer Politik und sicherlich auch in unserer Gesellschaft ist das leider kaum mehr möglich. Aber eines scheint klar - so kann das nicht weiter gehen.

Es gibt Kräfte in unserem Land, die fordern ganz offen und offensichtlich mit Rückendeckung ein bedingungsloses Öffnen der Grenzen, ein Öffnen für sämtliche religiöse Riten, ja es geht sogar so weit, die Nationalstaaten möglichst aufzulösen.

Klar, Europa ist ein wunderbarer Traum, den es zu unterstützen gilt. Aber müssen dafür die einzelnen Staaten aufgelöst werden? Ist hier das Prinzip des Föderalismus nicht viel besser anzuwenden?
Und sollen die Grenzen um Europa dann nicht mehr bewacht werden?

Ja, ich gebe zu. Selbst die marginalen Unterschiede der Kulturen in Zentraleuropa - Ich liebe sie und möchte sie nicht zu einem Einheitsbrei vermischen.
Wer genießt es nicht, in Italien unter lautem Geschnatter in einem Straßenkaffee seinen Cappuccino zu trinken oder in Paris, in der Stadt der Liebe, ein Glas Rotwein mit Crêpes zu sich zu nehmen? Alles hat seine Zeit und seinen Ort. Vielfalt ist es, was Kulturen ausmacht, Vielfalt ist es auch, was die Menschheit und deren Gesellschaften ausmacht.

Vielleicht waren das nicht so gute Beispiele, denn Crêpes, Cappuccino und der Döner haben längst in unserer Gesellschaft Einzug gehalten und junge Leute wissen womöglich gar nicht mehr, welchen Ursprung diese Nahrung hat. Aber ich hoffe, sie haben mich trotzdem verstanden.

Was war ich froh, dass sich im 21. Jahrhundert angekommen, in mir langsam die Hoffnung breit machte, dass die im Grundgesetz verankerte Säkularisierung, endlich die Chance erhält, sich durchzusetzen. Doch was erlebe ich fast täglich in den sozialen Medien und auf der Straße? Die religiösen Symbole wie Kopftücher werden, zumindest in etlichen Stadtteilen immer mehr. Religionsunterricht wird in den Schulen nicht gegen Ethikunterricht ausgetauscht, sondern der Islam wird als zusätzliches Religionsfach eingeführt. Unter Politikern ist es En Vogue sich zum Islam oder irgend einer christlichen Religion zu bekennen. Was bitteschön, hat das mit Politik zu tun?

In wissenschaftlichen Institutionen wie Universitäten wird mit Macht versucht, Gebetsstunden durchzusetzen.
Ich fürchte, ich habe etwas verschlafen.

Klar, jeder darf glauben, an was er will - aber nur solange, wie es in seinem Kopf stattfindet und nicht indoktriniert, anderen aufgezwungen, provokant nach außen getragen, oder gar politisch instrumentalisiert wird.

Darauf sollte man sich einigen können - auch in unserem Bund.

Und noch was. Vor 25 Jahren wurde die erste Tafel in Berlin ins Leben gerufen. Heute unterstützt der Verein 1,5 Millionen Menschen mit 937 Tafeln und insgesamt mehr als 2.000 Ausgabestellen in Deutschland. Können sie sich das vorstellen, in einer der reichsten Volkswirtschaften dieser Welt?

Tafeln, an der beispielsweise alte Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet oder Kinder großgezogen haben, tagtäglich eines Stückchens ihrer Würde beraubt werden, weil sie mit ihrer mickrigen Rente nicht auskommen und um Lebensmittel betteln müssen - können sie sich das wirklich vorstellen, dass so ein Jubiläum in unserem Land gefeiert werden muss?

Führen wir uns doch in diesem Zusammenhang noch einmal unser Grundgesetz vor Augen:
Artikel 1 Absatz 1 :
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Daraus folgt: Die Würde des Menschen stellt den obersten Verfassungsgrundsatz dar, an dem folglich alle staatliche Gewalt ihr Handeln auszurichten hat. Sie ist daher Maßstab für Legislative, Exekutive und Judikative. Der Staat hat alles zu unterlassen, was die Menschenwürde beeinträchtigen könnte - Macht er das tatsächlich, setzt er diesen Artikel um?

Irgendwie habe ich es leid, fast tagtäglich auf diese negativen Entwicklungen gestoßen und damit konfrontiert zu werden. Ich und womöglich sie auch, wir möchten möglichst POSITIVE Zukunftsperspektiven entwickeln und dafür brauchen wir die Menschen, die in unserem Zirkel stehen. Verdrängen oder beschönigen dürfen wir nicht, denn wer in einer Demokratie schläft, kann sehr schnell in einer Diktatur wieder aufwachen.

Die Freimaurerei wirkt nicht als Institution in die Gesellschaft - das ist, so denke ich, innerhalb des Bundes wenig strittig, ich jedoch würde mir das sehr wünschen, wenn es eine basisdemokratische Grundlage hätte. Der einzelne Bruder muss in der Gesellschaft wirken, das verstehe ich als seine Aufgabe. Das Rüstzeug, die Werkzeuge und die Baupläne hierfür, gehören in den Logen vermittelt und das vermisse ich leider viel zu oft, denn ich habe wirklich viele Fragen, wie sie in meinem Vortrag gehört haben.

Auch das Erleben einer real empfundener Demokratie gehört hier vorgelebt. Hier in den Logen und im gesamten Bund können wir auch üben oder experimentieren und erkennen, wie eine gesunde, moderne Demokratie unter Nutzung neuer Methoden und Techniken funktionieren könnte.

  • Wieso gibt es eigentlich keine schnellen Umfragen auf Logen-, Landes- und Bundesebene mit Mitgliederentscheiden über das Internet?
  • Wieso gibt es keine Ritualfreiheit für die einzelnen Logen?

 Tatsächlich, hier in unserem eigenen Haus, in unserem Bund, könnten wir zeigen, dass wir es wahrlich verstehen die „Königliche Kunst“ auch umzusetzen und das sogar weltweit.

Ich könnte noch so viel mehr schreiben, aber diesen Vortragsabend würde das sicherlich sprengen.

Daher hier nur noch ein kleiner Auszug aus meinem Meisterbauriss aus 2005, der sich bereits vor über 10 Jahren mit ähnlichem Thema beschäftigte:

 “..........Freimaurer werden, wie wir es in den „Alten Pflichten“ von 1723 nachlesen können, nur freie Männer von gutem Ruf. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als es noch Leibeigene gab, war klar, was das bedeutet. Heutzutage können wir nicht mehr vom Gegensatz Leibeigener / frei Geborener ausgehen, sondern nur noch vom geistig und wirtschaftlich freien Mann.

Doch was sind heute freie Männer?

o Können wir noch frei entscheiden oder entscheiden wir häufig aus Sachzwängen anders als es uns unser Gewissen vorschreibt?

o Können wir uns z.B. auch gegen Vorgesetzte für einen von oben „gemobbten“ Mitarbeiter einsetzten ohne selbst gekündigt zu werden?

o Können wir frei wählen? – oder wählen wir oft nur das kleinere Übel?

o Sind die unschuldig z.B. durch eine Firmenauflösung von Harz IV betroffenen Menschen noch frei?
Wirtschaftlich sicher nicht! Und Geistig wage ich es für viele zu bezweifeln. Sie sind durch diesen Schicksalsschlag gelähmt, haben Angst und sind in ihrer Würde verletzt!
Sie werden gezwungen, für einen Hungerlohn Arbeiten zu verrichten, für die sie häufig überqualifiziert sind. - Ich nenne das Zwangsarbeit.

Das alles sind Fragen, die ich mir oft selbst stelle und nicht immer positiv beantworten kann.

Ich denke, freie Männer sind Menschen, die unbequeme Fragen stellen, die ihre eigenen Ideen entwickeln und versuchen, sie umzusetzen.

Freie Männer sind auch Menschen, die sich mit anderen freien Männern reiben und in dieser Reibung in den Spiegel schauen.

Freie Männer sind auch Männer, die dem Staat und der Firma in der sie arbeiten nur solange Loyal gegenüber stehen, solange diese die Würde des Menschen und seine Rechte respektieren.

Zu seinen Pflichten gehört insbesondere die ständige und kritische Auseinandersetzung mit
allen Institutionen des Staates, um deren Missbrauch zu verhindern – Damit wir freie Männer bleiben!

Als Freimaurer haben wir die Aufgabe, eine soziale und demokratische Regulierung des Globalisierungsprozesses zu versuchen und sie von möglichst vielen verschiedenen Ebenen anzugehen.

Diese Arbeit fängt in den Logen an. Hier sollte in den Diskussionen, Gästeabenden und Zeichnungen ständig eine Auseinandersetzung über die Entwicklung unserer Gesellschaft erfolgen. Wir können uns nicht zurücklehnen und uns mit den „alten Zeiten“ begnügen – Die Zeit ist ungeheuer schnelllebig geworden, die Freimaurerei muss sich anpassen, wenn sie Überleben will – Daran wird sie gemessen.

Hier meine ich nicht das Ritual oder die besonders zu erhaltenen und zu schützenden alten Werte der Freimaurerei, sondern einzig und allein ihre Aufgeschlossenheit mit der Modernen umzugehen und sich den Fragen dieser Zeit zu stellen.

Die Deckung der Loge, der Respekt und die Toleranz der Brüder (alles sehr positive Erfahrungen, die ich in der Freimaurerei gemacht habe und die sicher Beispielgebend sind) erlauben es uns, unterschiedlichste Ansichten ohne Rücksicht auf profane Bindungen zu äußern. - Auch das ist Arbeit an dem rauen Stein.

Freimaurerei ist Dienst am Menschen und somit Dienst an der Gesellschaft. Dabei weite ich den Begriff des Dienens bewusst auf das engere und weitere Umfeld jedes Einzelnen von uns aus............“

Ich war wirklich verblüfft, als ich diese aus 2005 stammenden Zeilen wieder einmal gelesen habe. Das passt alles heute noch und es hat sich kaum etwas positiv verändert. Gesellschaftlich ist es meiner Meinung nach sogar noch schlimmer geworden.

Ich hoffe, dieser Vortrag hat ihnen nicht den Eindruck vermittelt, ich sehe alles zu negativ. Dem ist sicher nicht so, aber ich habe halt viele Fragen zu Themen, die mir Sorgen bereiten, mich unsicher machen und für die ich noch keine befriedigenden Antworten gefunden habe. Sorgen empfinde ich nicht für mich persönlich sondern für unsere Kinder und Enkelkinder. Ich würde ihnen gern ähnlich sichere Zukunftschancen bieten, wie ich sie damals gehabt habe, wie sie mir meine Elterngeneration geboten hat.

Damit ist mein Vortrag beendet und ich hoffe, ich habe sie nicht gelangweilt.

Meinen herzlichsten Dank für ihre Aufmerksamkeit!


Meisterbauriss aus 2005 komplett hier.


Zur Diskussion auf Facebook hier.

 


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