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Das Buch -Warum ich kein Christ sein will- von Uwe Lehnert


(Beitrag vom 14.01.2013 korrigiert am 14.05.2015)

Durch die leidige Beschneidungsdebatte im letzten Jahr fühlte ich mich genötigt, wieder einmal mit Religionen, den Kirchen und ihrem Einfluss auf unsere Gesellschaft zu beschäftigen.
Ein Buch und auch der Autor, den ich persönlich kennen und schätzen gelernt habe, liegt mir dabei besonders am Herzen.

Das Buch "Warum ich kein Christ sein will" - von Uwe Lehnert

Die Giordano Bruno Stiftung, eine "Denkfabrikfür Humanismus und Aufklärung", der zahlreiche sehr bekannteWissenschaftler, Philosophen und Künstler angehören (Vorstandssprecher:Dr. Michael Schmidt-Salomon) schrieb in ihrem Newsletter vom 31.3.2010:"Zwei Bücher ragen aus der Masse der (religionskritischen)Veröffentlichungen heraus: Uwe Lehnerts 'Warum ich kein Christ seinwill' und …". Wörtlich heißt es: "Unser Fazit: Ein überaus kluges,didaktisch hervorragend gemachtes Buch, das es auch interessierten Laien ermöglicht, die zentralen Grundideen einerhumanistisch-naturalistischen Weltsicht zu verstehen."
Das Buch wendet sich an Leser, die eine zusammenfassende Darstellung von Argumenten gegen den christlich-kirchlichen Glauben und für ein naturalistisch-humanistisches Weltbild suchen. Die Kapitel I bis IV skizzieren ein naturalistisches Weltbild auf der Basis heutigen Wissens. Die Kapitel V und VI bauen darauf auf und zeigen, dass herkömmlicher Gottesglaube und christliche Lehre sich damit nicht mehr vereinbaren lassen. Aber auch Lebenserfahrung, Vernunftgründe und heutige ethische Maßstäbe widersprechen in eklatanter Weise der christlichen Lehre. InKapitel VII beschreibt der Autor seinen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf und die Vorstellungen anderer humanistischer Gruppen. Der Autor hat die Probleme soweit diskutiert, bis er das Gefühl hatte, fürsich überzeugende und befriedigende Antworten gefunden zu haben. Dazu hat er die Argumente - klassische, neuere als auch von ihm entwickelte - zusammengetragen, die ihm am einleuchtendsten erschienen und dem entgegenkommen, was man den gesunden Menschenverstand nennt. 

  Das Buch -Warum ich kein Christ sein will- von Uwe Lehnert

Der Autor will sich Klarheit verschaffen über den Stellenwert von Wissenschaft, speziell von Naturwissenschaft, für unser Leben,insbesondere der Geltung ihrer Erkenntnisse für Gestaltung und Deutung unseres Daseins. Es geht um Fragen nach unserer Stellung und Bedeutung im Kosmos, nach der möglichen Existenz Gottes und ob der Gott, der inder Bibel beschrieben wird, für uns heutige Menschen so überhaupt"glaubwürdig" sein kann. Der Autor fragt sich, warum so viele Menschen an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zu Vernunft undWissen stehen. Auch versucht er, eine ihn überzeugende, sprich"vernünftige" Antwort nach dem Sinn des und auch seines Lebens zufinden. Der Autor möchte vor sich begründen und möchte anderen erklären können, warum er kein Christ sein kann und auch nicht sein will. Seine Ansichten und Bekenntnisse gründen auf der Überzeugung, dass es richtigund vernünftig ist, soweit es irgend möglich ist, sich seines Verstandes zu bedienen. Weder kirchlicher Glaube noch persönliche Erleuchtung anderer können für ihn Richtschnur seines Denkens sein.

Aus dem Inhalt: "Wenn ich dann fragte, wie man als Mensch des 21.Jahrhunderts glauben könne, nur durch ein göttlich veranlasstes Menschenopfer gerettet zu werden, das vor seinem Tode gefoltert und dann auf die denkbar brutalste Art und Weise hingerichtet wurde, habe ich meistens nur in schweigende Gesichter geblickt. Allenfalls kam als hilflose, aber die christliche Lehre missinterpretierende Reaktion, dass das alles nur symbolisch zu verstehen sei."


Über den Autor

Univ.Prof. Dr. Ing. Uwe Lehnert, Freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, Arbeitsbereich Bildungsinformatik und Bildungsorganisation. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zum Thema Computer und Pädagogik,insbesondere zu Planung und Durchführung von EDV-Qualifizierungsmaßnahmen in der beruflichen Weiterbildung. Seit 1990 maßgeblich in der Ausbildung von EDV-Trainern und in der Beratung vonnamhaften Ausbildungsinstitutionen der EDV-Branche tätig. Juni 2000 Wiener-Schmidt-Wissenschafts-Preis erhalten für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Bildungsinformatik. Obiges Buch hat er in seinernachberuflichen Zeit verfasst. 



Inhaltsverzeichnis:


I. Was können wir wissen? Was können wir erkennen?
1. Wie Erkennen und Denken in die Welt kamen
2. Grundlegende Aussagen der evolutionären Erkenntnistheorie

II. Raum und Zeit: Unbegreiflich in Dimension und Wesen
1. Die räumlichen Dimensionen des ganz Großen und des ganz Kleinen
2. Die zeitlichen Dimensionen des Kosmos im Großen und im Kleinen
3. Wo steht der Mensch in Zeit und Raum?
4. Jenseits aller Anschauung: Der moderne Begriff von Zeit und Raum

III. Naturwissenschaft, Religion und    menschliches Selbstverständnis
1. Der Anfang von Allem – mit oder ohne Schöpfer?
2. Die skurrile Welt der Quanten – jenseits der Grenzen unserer Logik?
3. Der Mensch ein Geschöpf Gottes oder ein zufälliges Produkt der Evolution?
4. Geist und Bewusstsein von göttlicher Natur oder eine Funktion der Materie?

IV. Schuld, Sühne, Glaube und die Illusion von der Willensfreiheit
1. Warum ich nicht an die Willensfreiheit glauben kann
2. Erkenntnisse der Neurobiologie zum Problem der Willensfreiheit
3. Philosophische Stimmen zum Problem der Willensfreiheit
4. Keine Willensfreiheit: Moralische, theologische und strafrechtliche Konsequenzen   

V. Nachdenken über Gott, seine weltlichen Vertreter und deren Moral
1. Von den vergeblichen Versuchen, Gottes Existenz zu beweisen oder zu widerlegen
2. Theodizee – Gottes grenzenlose Liebe und das unendliche Leiden in der Welt
3. Ist Moral ohne Gott möglich?
4. Was denken andere und was denke ich?

VI. Endgültiger Abschied von Christentum und Kirche
1. Die Bibel – Gottes Wort? Was wäre das für ein Gott!
2. Die erschütternde Bilanz von 2000 Jahren Christentum
3. Die Botschaft hör' ich wohl ... und das soll ich glauben?
4. Was folgt für mich aus meinem Nichtglauben?
5. Warum »bekennen« sich trotzdem so viele Menschen zum Christentum?   
6. Ein abschließendes Wort zu Vernunft und Glauben

VII. Überlegungen zu einem alternativen Welt- und Menschenbild
1. Was ist der Sinn des Lebens?
2. Bekenntnis zu einem humanistischen Lebenskonzept
3. Ziele und Leitbilder humanistischer und atheistischer Organisationen
4. Trennung von Staat und Religion um des gesellschaftlichen Friedens willen
5. Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein grundlegendes Menschenrecht
6. Paradies und Unsterblichkeit durch geplante Evolution?

VIII. Mein »Credo«

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