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Lexikon > Begriffe und Symbole der Freimaurer > Große Baumeister aller Welten (gBaW)



Große Baumeister aller Welten (gBaW)


Der gBaW  "Große Baumeister aller Welten" als Metapher für ein oberstes Schöpfungsprinzip

Jedem Freimaurer, der in den Bund aufgenommen wird, ist bekannt, dass der "Große Baumeister aller Welten" abgekürzt gBaW als oberstes Schöpfungsprinzip anerkannt werden soll.

Da findest man dann u.A. auch die Begründung: Hier kannst du dir z.B. auch die Gravitation als ein Schöpfungsprinzip vorstellen .
Dies stimmt leider nicht ganz denn der Sprachgebrauch geht auf biblische und jüdische Ursprünge zurück.
Auch wird dieser gBaW bei den sogenannten Tempelarbeiten um Hilfe z.B. für das Gelingen der Arbeit oder der Zeichnung angerufen.
Dies bringt sicherlich wenig Sinn, wenn man aus Ausweichmöglichkeit die Gravitation benutzt.

  • In der Epistel an die Hebräer, XI., 10 :
    "Denn er wartete auf eine Stadt, die einen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist."

  • Im Paulus I. Brief an die Korinther (1.Kor 3,10):
    "Ich von Gottes Gnade habe den Grund gelegt als sein weiser Baumeister."

  • Im Paulus I. Brief an die Korinther (1.Kor 3,9):
    "Ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau."

  • Im Talmud, Traktat Sabbat 114a (Die Antwort auf die Frage "wer die in der Mischna erwähnten Baumeister seien")
    "Es sind die Gelehrten (bonajich), weil sie sich mit dem Aufbau der Welt beschäftigen."


Hier zeigt sich m.E. auch eine nicht klare Abgrenzung von Religion ähnlich wie bei dem Begriff "Allsehendes Auge". Es hilft meines Erachtens auch nicht, diese ursprünglich religiösen Symbole "zeitgemäß" einer anderen Deutung zuzuordnen.




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